WAT BUDDHADHAMMA


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SATZUNG



Präambel:
Der Theravada ( Schule der Ältesten) ist die älteste noch existierende Schultradition des Buddhismus. Er führt seine Abstammung auf jene Mönchsgemeinde zurück, die zu den ersten Anhängern Buddhas gehörte.

Seit der Niederschrift des Tipitaka während des dritten Konzils werden im Theravada ausschließlich dessen Texte als Grundlage der Lehre und der Regeln des Mönchslebens anerkannt. Der Theravada gehört zu den Hauptströmungen des Buddhismus der Gegenwart.

Der Verein fühlt sich der Erhaltung und Pflege der thailändischen Buddhistischen Tradition des Theravada- Buddhismus und zur Unterstützung der Mönche verpflichtet.


Satzung des Vereins
"Buddhadhamma Tempel e.V."
Entwurf vom 06.10.2013


§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen "Buddhadhamma Tempel". Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden, nach Eintragung lautet der Name
"Buddhadhamma Tempel e.V.".
Er hat seinen Sitz in München.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Vereinszweck

2.1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Allgemeinheit durch die Pflege der
buddhistischen Lehre und Kultur nach Tradition des Theravada-Buddhismus; die Förderung der Allgemeinheit durch die Pflege internationaler Völkerverständigung. Dies geschieht durch Förderung der Integration der buddhistischen Gläubigen nicht-deutscher Herkunft in die deutsche Gesellschaft; Es wird deutscher und thailändischer Sprachunterricht erteilt, sowie die Vermittlung von asiatischen und westlichen Kulturinhalten zur Förderung der Völkerverständigung. die Förderung der Bildung durch Abhaltung von Vorlesungen die Verfolgung mildtätiger Zwecke durch Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

2.2. Der Verein verwirklicht seine Ziele unter anderem durch

2.2.1. Errichtung und Unterhalt eines thailändisch-buddhistischen Tempels
"Buddhadhamma Tempel" für den Aufenthalt buddhistischer Mönche.
2.2.2. Versorgung der Mönchsgemeinschaft mit den traditionellen vier
Bedarfsgegenständen (Mönchsgewand, Almosenspeisen, Wohnstätte,
Arznei).
2.2.3. Öffentlichkeitsarbeit und Unterweisung über die Lehren des Buddhismus.
2.2.4. Sprachunterricht in Wort und Schrift.
2.2.5. Meditation und lebensbegleitende Orientierung.
2.2.6. Kulturelle Zusammenkünfte und Veranstaltungen wie z.B. Traditionelle
Buddhistische Zeremonien, Meditation.
2.2.7. Förderung der Bildung durch Erteilung von deutschem und thailändischem
Sprachunterricht.
2.2.8. Vermittlung von meditativen Konzentrations- und Entspannungsübungen,
Individuelle Gespräche und Kurse zur Persönlichkeitsfindung.
2.2.9. Beratung und Hilfe in Erziehungsfragen.
2.2.10. Mitwirkung bei der Wahrnehmung von Aufgaben der Jugend- und
Sozialberatung.
2.2.11. Zusammenarbeit mit anderen Konfessionen und weltanschaulichen
Interessengruppen, Wohlfahrtseinrichtungen und Behörden.
2.2.12. Durch Abhalten dieser gemeinschaftlichen Veranstaltungen unter
Teilnahme von Personen verschiedener Nationalitäten soll ein Beitrag zur Völkerverständigung geleistet werden.


§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts" Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke (§ 52, Abs. 2 AO)

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigt werden.

Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Vereinsmitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben beim Ausscheiden oder der Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.


§ 4 Begründung der Mitgliedschaft

Mitglied kann jede volljährige oder juristische Person werden, die die Zwecke des Vereins unterstützt. Bei minderjährigen Personen muss die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters vorliegen.

Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme der Vorstand durch eine schriftliche Bestätigung innerhalb eines Monats entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.

Mönche mit dauerhaftem Aufenthalt im Tempel sind automatische Mitglieder des Vereins mit vollem Stimmrecht in der Mitgliederversammlung; sie sind berechtigt, für die Funktion des geistlichen Vorstandsmitglieds eingesetzt zu werden.


§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss. Der jederzeit mögliche Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Bei den Mönchen gilt die gleiche Regelung.

Bei groben Verletzungen der Vereinspflichten, oder bei vereinsschädigen dem Verhalten, bzw. Verstößen gegen die Satzung, kann der Vorstand den Ausschluss eines Mitglieds beschließen.


§ 6 Mitgliedsbeitrag

Es wird weder ein Mitgliedsbeitrag, noch eine Aufnahmegebühr erhoben.
§ 7 Die Einnahmen des Vereins

Die Einnahmen des Vereins generieren sich aus Spenden der Mitglieder und von buddhistischen Gläubigen an die Mönche, bzw. direkt an den Verein.
Die Mönche übergeben die Spendengelder an den Verein zur Verwirklichung der Vereinszwecke.

Ausgaben und/oder Abhebungen von Spendengeldern bedürfen im Innenverhältnis eines Beschlusses des Gesamtvorstands. Hierfür wird in den Vorstandsbesprechungen eine Haushaltsplanung verabschiedet und regelmäßig aktualisiert.

§ 8 Vorstand

8.1. Der Vorstand besteht aus einem Vorstandsvorsitzenden, 2 stellvertretende
Vorsitzende, dem Kassenwart sowie dem Schriftführer.
8.2. Die Mitgliederversammlung beschließt durch einfache Mehrheit einen Beirat
zu bilden. Im Beirat muß ein Vertreter der buddhistischen
Glaubensgemeinschaft vertreten sein. Der Beirat ist zu Vorstandssitzungen
einzuladen. Die Anzahl der Beiräte wird von den Mitgliedern festgelegt.
Beiräte sind nicht stimmberechtigt.
8.3. Die Wahl des Vorstands erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf die
Dauer von drei Jahren. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung
des folgenden Vorstands im Amt.
8.4. Es werden regelmäßige Vorstandsbesprechungen mind. alle 3 Monate
einberufen. Es wird durch den Vorsitzenden geladen. Es müssen der
Vorstandsvorsitzende oder dessen Stellvertreter, Kassenwart und Schriftführer
teilnehmen, um beschlussfähig zu sein.
8.5. Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit gefasst, hierüber
werden schriftliche Protokolle angefertig.
8.6. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder
gemeinsam vertreten, darunter muss der Vorstandsvorsitzende oder der
stellvertretende Vorsitzende sein.
8.7. Das Amt eines Vorstandsmitglieds endet mit
8.7.1. dessen Tod
8.7.2. dessen Rücktritt
8.7.3. dessen Ausschluss aus dem Verein.
8.8. Abberufung der Vorstandsmitglieder ist in einer ordentlichen oder
außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit möglich.
8.9. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.
Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich.
8.10. Der Vorstand des Vereins hat in seiner Eigenschaft als Vertreter des
Vereins die Vereinssatzung zu befolgen.


§ 9 Mitgliederversammlung

9.1. Mindestens einmal pro Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung
statt, zu der alle Mitglieder unter der letzten bekannten Anschrift vom Vorstand
unter Angabe der Tagesordnung und mit Einhaltung einer Frist von drei
Wochen schriftlich zu laden sind.
9.2. Alle Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des
Vereins teilzunehmen.
9.3. Die Mitglieder können schriftliche Anträge stellen (bis einer Woche vor der
Mitgliederversammlung), die in der Mitgliederversammlung behandelt
werden müssen.
9.4. Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung kann durch die Unterschriften von mindestens 20% der Mitglieder an den Vorstand eingefordert werden. Entstehende Kosten können gegebenenfalls auf die Mitglieder, die eine außerordentliche Mitgliederversammlung beantragen, umgelegt werden. Dieser Beschluss wird durch die einfache Mehrheit der bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder gefasst.
9.5. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ist innerhalb von drei Monaten
eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
9.6. Versammlungsleiter ist der Vorstandsvorsitzende oder dessen Stellvertreter. Auf Antrag kann ein anderes Mitglied mit 2/3 Mehrheit zum Versammlungsleiter gewählt werden.


§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

10.1. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands. Zur Beschlussfassung ist eine 2/3 Mehrheit in der Mitgliederversammlung erforderlich.
10.2. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und Beschlussfassung
über den Vereinshaushalt. Zur Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit erforderlich.
10.3. Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins. Zur Beschlussfassung ist eine 3/4 Mehrheit in der
Mitgliederversammlung erforderlich.
10.4. Wahl der Revisoren sowie Entgegennahme deren Rechenschaftsberichte.
Zur Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit erforderlich.
10.5. Beschlussfassung von allgemeinem Interesse. Zur Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit erforderlich.
10.6. Bei der Beschlussfassung sind schriftliche Stimmabgaben zu
berücksichtigen.


§ 11 Beschlussfähigkeit

11.1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.
11.2. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens 5
anwesenden Mitgliedern ist schriftlich und geheim abzustimmen.
11.3. Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinssatzung und die jeweiligen
Beschlüsse im Rahmen der Vereinstätigkeit einzuhalten.


§ 12 Protokoll

12.1. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung und die Beschlüsse ist eine
Niederschrift aufzunehmen.
12.2. Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter als
Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben. Wenn
mehrere Versammlungsleiter tätig waren, unterzeichnet der letzte
Versammlungsleiter die gesamte Niederschrift.
12.3. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.


§ 13 Revision

Die Mitgliederversammlung kann mindestens einen Revisor wählen.
Die Aufgaben sind die Rechnungsprüfung und die Überprüfung der
Einhaltung der Satzungsvorgaben und Vereinsbeschlüsse.




§ 14 Geschäftsordnung des Vorstands

Der Vorstand gibt sich eine ihn bindende Geschäftsordnung; neben dieser
Satzung können satzungskonforme interne Vereinbarungen des Vereins
bestehen.

§ 15 Auflösung des Vereins

Bei der Auflösung des Vereins oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall
der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen an
Buddhistische Gesellschaft München e.V. (BGM)
Amalienstr. 71, 80799 München,
die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige und mildtätige Zwecke
zu verwenden hat.




München, den 10.November 2013






Erklärung zur Satzung
des Buddhadhamma Tempel e.V. München, Deutschland
Entwurf vom 02.08.2009

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Absatz 1
Name und Kennzeichen des Vereins

1. Der Name des Vereins ist Buddhadhamma Tempel e.V. Auf Thailändisch kann er mit ?.?.?., auf Deutsch mit BDT e.V. abgekürzt werden.
1.1. Buddhadhamma Tempel e.V. bedeutet in diesem Sinne ein Tempel oder ein Ort zur Ausübung der buddhistischen Religion für Mönche in der Theravada Tradition.
1.2. Mönch bedeutet in diesem Sinne eine ordinierter Buddhist in der Theravada Tradition
2. Das Abzeichen oder Kennzeichen des Vereins ist ein rundes Siegel mit einem Buddha Pathomtesana, einem buddhistischen Kreis und in der Mitte darin der Abbildung eines sitzenden und lehrenden Buddhas, sowie unterhalb des Buddhas den lateinisch geschriebenen Worten Buddhadhamma Tempel e.V.

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Absatz 2
Ort und die Zweck des Vereins

1. Der Ort des Buddhadhamma Tempel e.V. ist die Keferloherstr. 99, 80807 München, Deutschland
2. Der Zweck des Vereins ist
2.1. Errichtung und Unterhalt eines thailändisch-buddhistischen Tempels in der Tradition des Theravada Buddhismus.
2.2. Gemeinsame Förderung der Allgemeinheit durch die Pflege der internationalen Völkerverständigung
2.3. Förderung der friedlichen und glücklichen Integration der Buddhisten nicht deutscher Herkunft in die deutsche Gesellschaft
2.4. Vermittlung von Wissen über die thailändische und deutsche Sprache
2.5. Austausch der westlichen und östlichen Kulturen
2.6. Förderung des Bildungswesens durch Abhalten von Vorlesungen.
2.7. Die Verfolgung mildtätiger Zwecke durch die Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind.
2.8. Förderung der Völkerverständigung durch gemeinsame gesellschaftliche und religiöse Veranstaltungen des Vereins.




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Absatz 3
Mitglieder


Es gibt 3 verschiedene Arten von Mitgliedern
1. Gewöhnliche Mitglieder, dies sind solche, die ein Antragsformular ausgefüllt haben.
2. Automatische Mitglieder, dies sind die Mönche, welche der Vorstand des Buddhadhamma Tempel e.V nachweislich zum temporären oder dauerhaften Wohnen und Verbleib im Tempel eingeladen hat.

Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft
1. Mitglied kann jede volljährige oder juristische Person werden
2. Minderjährige müssen die Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten oder gesetzlichen Vertreters vorlegen

Erwerb der Vereinsmitgliedschaft
1. Für den Erwerb der Vereinsmitgliedschaft muss der Wille hierzu erklärt werden und ein Antragsformular für den Erwerb der Vereinsmitgliedschaft vorgelegt werden.
2. Der Vorstand des Vereins entscheidet über die Mitgliedschaft und wird diese Entscheidung innerhalb eines Monats schriftlich mitteilen.

Rechte der Mitglieder des Vereins
1. Die Mitglieder haben das Recht an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen
2. Die Mitglieder haben das Recht ihre konstruktive Meinung über die Arbeit des Vereins mitzuteilen
3. Die Mitglieder haben das Recht zum Vorstand des Vereins gewählt zu werden

Pflichten der Mitglieder
1. Die Mitglieder haben die Pflicht über den Verein zu berichten
2. Die Mitglieder haben die Pflicht sich strikt an die Satzung des Vereins zu halten
3. Bei der Umsetzung des Zwecks des Vereins mitzuarbeiten
4. Auf Fragen zur Arbeit und zu den Zielen des Vereins anderen offen antworten
5. Bei Veranstaltungen haben sich alle an Ihre Aufgaben zu halten
6. Die Pflege des Namens und der Ehre des Vereins
7. Unterlassen aller Handlungen, welche dem Namen des Vereins schaden


Absatz 4
Der Vorstand

Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft des Vorstandes
1. Der Glaube an die drei Juwelen des Buddhismus: Buddha - Dharma - Sangha
2. Ein grundlegendes Verständnis über den Buddhismus, wie die 5 Regeln
3. Eine gute Kenntnis der Vereinssatzung
4. Frei von psychischen Krankheiten sein
5. Sie sollen einen lauteren Lebenswandel führen und dürfen nicht vorbestraft sein

Der Vorstand des Verein besteht aus mindestens folgenden Mitgliedern

1 Vorsitzender, 2 stellvertretenden Vorsitzenden, 1 Kassenwart, sowie 1 Schriftführer

Es gibt drei verschiedene Arten von Mitglieder des Vorstandes des Vereins
1. Normale Mitglieder - Dies können Mönche oder Mitglieder des Vereins sein, die von den Mitgliedern des Vereins in den Vorstand gewählt wurden.
2. Ehren- oder Extravorstände - Mönche oder Personen, die vom Vorstand des Vereins für eine spezielle Aufgabe berufen werden, die von anderen Mitgliedern des Vereins nicht erfüllt werden können. Diese werden mit einer einfachen Mehrheit durch die Hauptversammlung des Vereins gewählt. Die Ehren - oder Extravorstände können an den Versammlungen des Vereins teilnehmen, sind aber nicht stimmberechtigt.
3. Mönchvorstand (automatisch) - dies ist einer der Mönche, der vom Vorstand des Vereins zum dauerhaften Wohnen und Verbleib im Tempel eingeladen wurde.

Amtszeit und Aufgaben des Vorstandes
1. Die Amtszeit eines Vorstandes beträgt 3 Jahre
2. Nach Ablauf der Amtszeit arbeitet der Vorstand geschäftsführend weiter. Bis zur Wahl eines neuen Vorstandes sollen nach dem Ablauf der regulären Amtszeit nicht mehr als 1 Jahr vergehen.
3. Die Ehren - oder Spezialvorstände, bzw. der automatischen Mönchvorstand verbleiben in ihren Ämtern bis zu folgenden Zeitpunkten:
3.1. Ausscheiden aus dem Vorstand
3.2. Ableben
3.3. Abwahl durch den Vorstand

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Absatz 5
Voraussetzungen, Verantwortlichkeiten und Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden, des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, des Kassenwarts und des Schriftführers

Der Vorsitzende
Voraussetzungen für den Vorstandsvorsitzenden, bzw. den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden
1. Diese müssen über die entsprechende Reife verfügen und visionär denken können
2. Er muss über den Mut und den Willen verfügen, die Ziele des Vereins zu fördern und zu verfolgen
3. Er muss gewillt sein die hohe Verantwortung dieser Aufgabe zu übernehmen

Aufgaben und Pflichten des Vorstandes
1. Die Übernahme der Leitung von Versammlungen, sowie das zeitgerechte Eröffnen von Versammlungen
2. Das Zusammenstellen der Agenda und des zeitlichen Ablaufs der Versammlungen
3. Erteilen der Sprecherlaubnis gemäß der Agenda während der Versammlungen
4. Entscheidung über mögliche Ergänzungen der Agenda der Versammlung
5. Aufrufen zu Abstimmungen
6. Verkündung der Ergebnisse der Abstimmungen
7. Ablehnen von zusätzlichen Inhalten und Themen in der Versammlung
8. Entscheiden über zusätzliche Inhalte der Agenda der Versammlung
9. Entscheiden über den zeitgerechten Ablauf und die Inhalte der Verantwortungsbereiche der Vereinsmitglieder
10. Entscheiden über anfallende Probleme innerhalb der Versammlung und endgültige Entscheidung bei Stimmengleichheit
11. Beantworten von Fragen über den Ablauf der Versammlungen und weiterer relevanter Themen
12. Unterschreiben des Schriftverkehrs und Protokolle des Vereins und der Versammlungen
13. Das Beenden der Versammlung, wenn dies beschlossen wurde, wenn das Ende der Agenda erreicht wurde oder bei einem Notfall
14. Die hier beschriebenen Aufgaben und Pflichten harmonisieren und vereinfachen die Zusammenarbeit mit den Mönchen des Buddhadhamma Tempel e.V.

Aufgaben und Pflichten des stellvertretenden Vorsitzenden
1. Seine Aufgabe ist es den Vorsitzenden zu vertreten, wenn der Vorsitzende nicht anwesend ist oder seinen Aufgaben nicht nachkommen kann
2. Seine Aufgabe ist es den Aufgaben nachzukommen, die ihm der Vorsitzende gegeben hat
3. Seine Aufgabe ist es den Vorsitzenden, den Kassenwart und den Schriftführer zu unterstützen, wenn Hilfe erforderlich ist
4. Seine Aufgabe ist es darauf zu achten, dass die Arbeit des Vereins in geordneter, ruhiger und sicherer Manier abläuft, nicht gegen Gesetze verstößt und nicht gegen den Verein gerichtet ist
5. Seine Aufgabe ist es sich um die Gesundheit der Mönche zu sorgen, sie im Krankheitsfall dabei zu unterstützen einen Arzt aufzusuchen
6. Seine Aufgabe ist es sich bei Bedarf um den Schriftverkehr des Tempels zu kümmern... und die Mönche und die Gläubigen im Tempel zu unterstützen
7. Seine Aufgabe ist es sich um die Visaangelegenheiten der Mönche oder Einladungsschreiben zu kümmern
8. Seine Aufgabe ist es sich um die buddhistische Aktivitäten und Verbreitung der thailändischen Kunst und Kultur zu kümmern
9. Seine Aufgabe ist es sich um die Förderung der thailändischen und deutschen Sprachen zu kümmern und entsprechende Fachleute hierfür zu suchen
10. Die hier beschriebenen Aufgaben und Pflichten harmonisieren und vereinfachen die Zusammenarbeit mit den Mönchen des Buddhadhamma Tempel e.V.


Kassenwart


Voraussetzungen für einen Kassenwart
1. Ehrlichkeit
2. hat einen ausgezeichneten Leumund in Geldfragen
3. Verfügt über ausreichendes Wissen über die Buchführung

Aufgaben und Pflichten des Kassenwarts
1. Verantwortung über die Gewinn- und Verlustrechnung, sowie die Buchführung über das Anlagevermögen des Vereins
2. Er überwacht die Spendenmittel des Vereins jeglicher Art und sorgt dafür, dass diese auf die Konten eingezahlt werden
3. Er pflegt die Geldbestände, die Kassen- und Anlagenbücher des Vereins
4. Er überwacht den Zustand der Kassen des Vereins und berichtet alle 3 Monate oder ein Mal im Jahr dem Vorstand und/oder den Mitgliedern des Vereins
5. Er beantwortet Fragen über die Finanzen des Vereins
6. Er stellt nach Wunsch die Spendenquittungen zur Vorlage für das Finanzamt aus
7. Er überweist oder zahlt Gelder aus, um entsprechende Forderungen an den Verein zu begleichen, wie Stromkosten, die Krankenversicherung, Mieten usw.
8. Die hier beschriebenen Aufgaben und Pflichten harmonisieren und vereinfachen die Zusammenarbeit mit den Mönchen des Buddhadhamma Tempel e.V.

Schriftführer

Voraussetzungen für das Amt des Schriftführers
1. Die Fähigkeit die Verantwortung für das Amt zu übernehmen und ein guter Mensch zu sein
2. PC Kenntnisse
3. Vertrauenswürdigkeit
Aufgaben und Pflichten des Schriftführers
1. Verantwortung über den ein- und ausgehenden Schriftverkehr
2. Verantwortung über die ordnungsgemäße Ablage des Schriftverkehrs
3. Führen des Schriftverkehrs, Erstellen von Kopien und Führen von Nachweisen
4. Erstellen der Agenda und der notwendigen Papiere vor und nach einer Versammlung
5. Rechtzeitiges Erstellen der Einladungen für eine Versammlung
6. Führen des Protokolls einer Versammlung (Für den Fall, dass es keinen Protokollführer für eine Versammlung gibt. Ansonsten erlischt diese Aufgabe)
7. Verbindung zu Lokationen für Veranstaltungen des Vereins, für den Fall, dass diese außerhalb des Tempels stattfinden
8. Erstellen von Statistiken und Formularen für das Büro
9. Erstellen von Informationsmaterialien über den Verein für Interessenten
10. Die hier beschriebenen Aufgaben und Pflichten harmonisieren und vereinfachen die Zusammenarbeit mit den Mönchen des Buddhadhamma Tempel e.V.





Absatz 6
Kassenprüfer

Es gibt zwei Arten von Kassenprüfern
1. ein einzelner Kassenprüfer
2. Eine Gruppe von Kassenprüfern von maximal 3 Personen
Voraussetzungen für das Amt des Kassenprüfers
1. Die beiden Arten von Kassenprüfern müssen im Rahmen einer Versammlung des Vereins als solche gewählt werden
2. Ausreichendes Wissen über die Buchführung
3. Ehrlichkeit, Unparteiigkeit und Fairness
4. Zwischen den Kassen und den Vorstand dürfen keine Konflikten bestehen

Pflichten eines Kassenprüfers
1. Prüfung der Buchführung des Vereinvorstandes
2. Prüfung der Arbeit des Vereinsvorstandes

Zeitpunkt der Durchführung der Pflichten des Kassenprüfers*
1. Die Amtszeit beträgt 3 Jahre
2. Falls die Amtszeit länger als 3 Jahre betragen sollte, muss die Vereinsversammlung dies jeweils genehmigen

*Falls im Rahmen der Vereinsversammlung kein Kassenprüfer gewählt werden kann, kann der Vereinsvorstand nach der Genehmigung durch die Vereinsversammlung anschließend selbst einen Kassenprüfer suchen.


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Absatz 7
Protokollant

Als Protokollant wird derjenige verstanden, der mit der Genehmigung des Vereinsvorstandes den Ablauf einer Versammlung des Vereins dokumentiert. Es muss nicht unbedingt schriflich von Vereinsvorstand festgelegt werden.

Amtsdauer des Protokollanten
1. Die Dauer des Amtes ist umbegrenzt bis auf folgende Situationen
a. Ausscheiden aus dem Amt
b. Ableben
c. Abwahl durch den Vorstand

Pflichten des Protokollanten
1. Verantwortung über die Protokolle der Vereinsversammlngen
2. Durchlesen der vorhandenen Protokolle vor sämtlichen Versammlungen
3. Korrektur und Verbesserung gemäß der Agenda der Versammlung

Absatz 8
Geldangelegenheiten und Dokumente des Vereins


Einkünfte des Vereins
1. direkte Spenden der Mitglieder und andere
2. Spenden an die Mönche, die an den Verein weitergeben werden
3. Aus dem das Durchführen von religiösen und kulturellen Veranstaltungen

Allgemeine Geldangelegenheiten
1. Das Geld des Vereins muss auf ein Bankkonto eingezahlt werden, damit der Vorstand darüber bestimmen kann
2. Entnahmen von Geldsummen höher als € 2000.- bedürfen jeweils der schriftlichen Zustimmung durch den Vorstand

Unterlagen des Vereins
Unter den Unterlagen des Vereins versteht man Dokumente, welche die Geld- und Steuerangelegenheiten des Vereins betreffen und alle anderen relevanten Dokumente des Vereins.

Aufbewahrungsort für die Unterlagen des Vereins
1. Die Unterlagen werden im aktuellen Büro des Vereins aufbewahrt
2. Bevor jegliche Unterlagen aus dem Büro entfernt werden, muss die Zustimmung des Vorstandes eingeholt werden
3. Mitglieder des Vorstandes dürfen Unterlagen des Vereins nicht länger als 1 Monat zu Hause aufbewahren, ab dem Zeitpunkt, zu welchem sie diese Unterlagen für ihre Aufgabe benötigen
4. Ohne die Zustimmung des Vorstandes ist es untersagt wichtige Unterlagen zu kopieren und zu veröffentlichen
5. Die Namen, Adressen und Telefonnummern der Vereinsmitglieder befinden sich gemäß der gesetzlichen Bestimmungen im Eigentum des Vereins und dürfen nicht für geschäftliche Zwecke verwendet werden


Absatz 9
Ergänzungen und Veränderungen der Erklärung zur Satzung des Wat Buddhadhamma e.V.

1. Die Korrektur, Ergänzung oder Veränderung der Erklärung zur Satzung bedarf einer Mehrheit von mindestens 2/3 der Mitglieder des Vorstandes und darf nicht gegen die Vereinssatzung des Wat Buddhadhamma e.V. München Deutschland verstoßen.
2. Für die erfolgreiche Korrektur, Ergänzung oder Veränderung der Erklärung zur Satzung muss der Vereinsvorsitzende oder sein Stellvertreter diese mindestens 7 Tage vor der Versammlung den anderen Mitgliedern des Vorstandes zur Verfügung stellen.
3. Falls ein Abschnitt der Erklärung zur Satzung des Vereins gegen die Satzung des Vereins verstößt, so gilt vorrangig die Satzung des Vereins.



Absatz 10
Wirksamkeit

Die Erklärung zur Satzung des Vereins erhält ihre Wirksamkeit nachdem eine Mehrheit von mindestens 2/3 des Vorstandes dafür abgestimmt haben.

Abstimmung am 02.08.09




________________________________
Tatsanee Marchal
Vorsitzende


________________________________
Phrakrupalad Denchai Jinaworn
Mönchsvorsitzender und stellvertretender Vorsitzender

________________________________
Bernd Weser
Kassenwart

________________________________
Phramaha Theewarangkorn Phauk-on
Schriftführer

File: Erklärung zur Satzung des Wat Buddhadhamma



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